Data Ownership: Eigentums- und Besitzrechte an Maschinendaten

Symbolbild IoT (c) Catherina Hess/SZ Photo

Data Ownership: Eigentums- und Besitzrechte an Maschinendaten

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Internet der Dinge: Im Interview mit IEE beantwortet Prof. Dr. Thomas Riehm von der Universität Passau Fragen rund um Rechte an Maschinendaten.

Juristen tasten sich an Industrie 4.0 heran: Wem gehören die Maschinendaten?

Der gesunde Menschenverstand sagt: „Die Daten meiner Maschinen gehören mir!“ Juristen sehen das anders: „Wem die Daten gehören, können wir nicht genau sagen.“ Diese Rechtslage blockiert viele IoT-Projekte. Abhilfe seitens Gesetzgeber ist keine in Sicht. „Bleibt vor allem die vertragliche Regelung“, meint Prof. Dr. Thomas Riehm von der Universität Passau.

IEE: Herr Prof. Riehm, warum ist das Recht an Daten nicht so eindeutig zu regeln, wie beim klassischen Eigentum?

Thomas Riehm: Das Thema ist unglaublich vielschichtig. Allein die Tatsache, dass immer mehr Daten generiert werden, befeuert das Thema. Schätzungen liegen bei ungefähr 16 Zetabyte nutzbarer Daten bis 2020. Um das greifbar zu machen: Das sind bei geschätzten 8 Milliarden Erdenbürgern 2 Terabyte Daten pro Bürger. Das ist also ein riesiger Schatz, mit dem Leute, die sich damit auskennen, viel Geld verdienen können. Wenn man die Daten richtig miteinander kombiniert, kann man unglaublich viel daraus machen…

Ganzes Interview „Wem gehören die Maschinendaten?“, IEE Industrie Engineering Effizienz vom 19.06.2019, bei medienport.de Fachpublikationen lesen

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