AIoT: Die neue Wunderwaffe auf dem Weg zur Smart Factory?

AIoT: Die neue Wunderwaffe auf dem Weg zur Smart Factory?

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Viele Unternehmen versuchen bereits seit Jahren ihre einzelnen Prozessabläufe immer weiter zu optimieren, um beim digitalen Wandel in Richtung Industrie 4.0 mithalten zu können. Doch das allein reicht nicht aus, sagen Experten. Die Kooperation zwischen mehreren Prozessen und Elementen sei wichtig, um langfristig Fortschritte zu erzielen, meint Christian Liedtke von Kuka. Ein Beispiel für so eine Verbindung ist Artificial Intelligence of Things. Julia Dusold von der Fachzeitschrift Produktion hat den Experten gefragt, wer am meisten vom Zusammenspiel von KI und IoT profitieren könnte.

AIoT – Warum das Zusammenspiel von KI und IoT wichtig ist

AIoT (Artificial Intelligence of Things) könnte zukünftig zum wichtigsten Bestandteil der Smart Factory werden. Warum? PRODUKTION hat bei Experten für IoT, KI und Automatisierung nachgefragt

„Wir können doch nicht alles digitalisieren, nur damit es digitalisiert ist“ oder „Die bringt sowieso nicht, was sie verspricht“, sind immer wieder Kommentare, wenn es um die Digitalisierung geht. Ja, der digitale Zwilling, Predictive Maintenance, das Internet of Things und Künstliche Intelligenz mögen nicht das einzige Wahre sein – das Kerngeschäft bleibt das A und O – aber ohne digitale Geschäftsmodelle werden Unternehmen es zukünftig schwer haben. Das weiß auch Christian Liedtke von Kuka: „Wir müssen über die Grenzen des Kerngeschäfts hinaus denken“, so der Head of Strategic Alliances. „Wir werden den Kuka-Roboter zukünftig nicht mehr wettbewerbsfähig einfach nur als ein Stückchen oranges Metall verkaufen können, sondern wir müssen in den Prozess reingucken.“

Dabei sei der Roboter natürlich ein Teilnehmer an dem Prozess, der Daten generiert und sammelt, aber eben nicht der einzige. Daher müssen Hardware-Hersteller den Kunden zusätzlich zum eigentlichen Produkt auch die Daten liefern und Systeme zu deren Auswertung. Diesen Transformationsprozess gelte es nun zu vollziehen. „Wir müssen uns eben viel stärker in digitale Welten begeben“, fordert Liedtke. „Das bedeutet nicht, dass sich die Betriebe von ihrem Geschäft komplett lösen sollen, aber es muss eben an entsprechenden Add-ons gearbeitet werden.“
Die Notwendigkeit dessen sei an der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie gut zu erkennen. Liedtke: „Wir können nicht mehr jeden Tag selbst in die Produktion reingucken, dort durchlaufen und durch Handanlegen Prozesse verbessern, sondern wir müssen tatsächlich Daten herausholen und dann aus dem Home Office daran arbeiten können. Das beflügelt natürlich die gesamte Situation und auch diesen Transformationsprozess.“ …

Zum ganzen Artikel „AIoT – Warum das Zusammenspiel von KI und IoT wichtig ist“, Julia Dusold, Produktion vom 14.04.2021

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